Ultimate Doppeldecker 1.85 m / Teil 02 - Baubeginn (Rumpf)

 

 

Der Rumpf wird im Stecksystem gebaut. Vor dem Zusammenleimen sollten die ersten Steckungen "trocken" versucht werden, um das System zu verstehen und etwas zu üben. Das System ist jeoch einfach und schnell zu verstehen. Die Steckungen sind äusserst präzise, kein Wunder im Zeitalter der computer-gesteuerten Fräsmaschinen. Allerdings sind die Steckungen derart genau, dass es zum Teil etwas Kraft braucht, die Teile zusammenzufügen. Deshalb der Hammer auf dem Bild, damit habe ich den Kopfspant am Rumpfgerüst festgeklopft. Das Ganze hält am Schluss "bombenfest". Ein sehr grosser Vorteil dieses Systems ist, dass Bau-ungenauigkeiten weitgehend ausgeschlossen sind, da die Frästeile die Form vorgeben.

Wenn man das Rumpfgerüst anschaut, erkennt man, dass hier viel Intelligenz beim Design der Bauteile verwendet wurde, im Hinblick auf eine optimale Statik und geringstes Gewicht.

 

 

Abweichend von der Bauanleitung habe ich M3-Einschlagmuttern in das Hecksporn-Fahrwerksbrett (umgekehrt) eingesetzt, bevor ich dieses mit dem Rumpf verleimt habe. Die hinteren der beiden Muttern dienen der Befestigung des Heckspornes, die vorderen der späteren Befestigung der Leitwerksverspannung. Die vorderen Einschlagmuttern habe ich "gekappt", damit genügend Platz für den Anschluss an die Rumpfseitenwände verbleibt.

 

 

 

 

 

Das Ganze sieht dann nach dem Verleimen so aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Hauptfahrwerk wird gebohrt, die Borungen auf das Fahrweksbrett übertragen und dann dort von innen M4 Einschlagsmuttern eingesetzt.

Achtung: Das Fahrwerk nicht verbohren! Falsch und vorallem zu viele und zu gross gesetzte Bohrungen würden dieses entscheidend schwächen (der Profi lächelt wahrscheinlich jetzt nur müde)

Noch etwas: bitte darauf achten, dass die seitlichen Bohrungen nicht zu weit aussen plaziert werden, sonst haben die Einschlagmuttern am Fahrwerksbrett keinen Platz neben den Rumpfseitenwänden.

 

 

 

Zwei gefräste Balsformteile werden aufeinander geleimt und an die Rumpfseitenwand geleimt. Sie bilden den Anschluss des unteren Flügels zum Rumpf. Die Klemmen halten probeweise die erste Rippe des Tragflügels, um die Balsaformteile korrekt zu plazieren (siehe folgendes Bild).

Zusätzlich zu sehen ist eine Kieferleiste (welche noch zum Motorspant abgelängt werden muss). Diese Leiste wird in der Stückliste erwähnt, jedoch nicht in der Bauanleitung (Irrtum vorbehalten). Ich habe sie nach meinem Gutdünken so eingesetzt, auf der Gegenseite natürlich ebenso, nämlich als kurzer Seitengurt. Ich bin nicht sicher, ob diese Kiefernleiste nicht bis nach hinten durchgehen sollte, die Fotos der Bauanleitung sind in dieser Hinsicht nicht eindeutig. Da ich mich für die "kurze" Variante entscheide (Kieferleiste bis 4. Spannt, ab dann Balsaleiste als Längsgurt), werde ich den Uebergang "Kiefer/Balsa" am 4. Spant auf der oberen Seite mit wenig Rovings verstärken und diese Rovings etwas nach hinten ziehen.

 

 

Zur möglichst genauen Plazierung der Balsformteile (Flügelanschluss) habe ich die erste Rippe des Tragflügles verwendet, wobei der Dicke der Flügelbeplankung Rechnung zu tragen ist.

Die "Abdrücke" am Balsaformteil durch die Schraubzwingen sind unschön, werden aber beim Anpassen des Teils an die Rumpfkontur wieder weggeschliffen bzw. gehobelt.

 

 

 

 

 

Die unteren Flügelanschlüsse (Balsafrästeile) sind jetzt aufdie Kontur des Rummpfes gehobelt und geschliffen. Erst dann habe ich die unteren seitlichen Rumpfgurten (Balsa 6x6 mm) eingesetzt..

 

 

 

 

 

 

Achtung: diesen Spant (markiert mit roter Klammer)hätte ich beinahe vergessen. Es handelt sich um den zweithintersten Spant im Rumpfheck. Um ihn nachträglich noch einbauen zu können, musste ich die seitlichen Zapfen kurzerhand wegschleiffen.

 

 

 

 

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