 | Die
Flächen werden auf Styroschalen aufgebaut, welche als Heling dienen. Die
Beplankung der Flächen weisen gefräste Aussparungen auf. Die untere
Beplankung wird in die Styroschale gelegt und die Flächen auf der Beplankung
aufgebaut. Achtung: Man
soll mit den unteren Flächen anfangen, aber auf diesem Bild sind die Beplankungen
der oberen Fläche zu sehen. Diese haben im Gegensatz zu den unteren Flächen
ein Mittelstück. Ich habe die oberen Beplankungen hier nur verwendet, um
die Styroschalen (einschliesslich Mittelstück) gleich für den Bau beider
Tragflächen richtig auszurichten und sie definitiv mit doppelseitigem Klebband
am Baubrett festkleben zu können. |

| Es
wird jetzt mit dem Bau der unteren Tragflächen begonnen. Die Position des
Kiefern- und Balsaholmes sowie der Rippen ergibt sich aus den Ausfräsungen
aus der unteren Beplankung. Zu sehen ist das Steckungsrohr, das zum Ausrichten
der ersten drei Papelsperrholzrippen beim Verleimen derselben eingesteckt sein
sollte. Achtung: Die obere
und untere Beplankung des unteren Tragflügels sind nicht identisch, wegen
der Aufnahme der Flächenstiele auf der Oberseite. Dies ist aber auch der
einzige Unterschied und gilt selbstverständlich sinngemäss auch für
die Beplankungen des oberen Tragflügel. |

| Die
restlichen Rippen werden verleimt und das Ganze mit genügend Gewicht beschwert,
damit die Rippen der Beplankung gut aufliegen. Anhand
der Rippen überzeuge ich mich, dass das Profil genau vollsymmetrisch ist.
Dies ist (logischerweise) der Fall. |

| Links
geht es genau gleich weiter. Logischerweise hat der untere Tragflügel kein
Mittelstück, da die Steckung durch den Rumpf geht. |

| Und
noch ein Detail: Die Aufnahme des Flächenstieles (zur Verbindung der oberen
mit der unteren Tragfläche) besteht aus insgesamt vier Frästeilen, welche
zu einer Rippe mit nach oben offener Tasche verleimt werden. Eingesetzt
(und mit Aluprofil beschwert) ist jetzt auch die Endleiste, sowie schon verleimt
die Nasenhilfsleiste, welche der Beplankung aufliegt. Hier ist etwas Geschick
mit dem Balsahobel erforderlich, man muss die viereckige Leiste vor dem Einsetzen
leicht konisch anhobeln, damit sie dem Profilverlauf nach vorne folgen kann. |

| Die
obere Beplankung wird aufgeleimt, mit Nadeln fixiert und mit Gewichten beschwert.
Jetzt erhält die Tragfläche die Form und muss verzugsfrei in der Styroschale
liegen bleiben, bis alles trocken ist. |

| Detail
mit eingebautem Querruderservo. Ich nehme hier ein Hitec HS-645MG. Nicht das teuerste,
nicht das schellste und nicht digital, aber für Querruder genügt es,
da jedes Querruder sein eigenes Servo hat. Die Stellkraft ist 77 Ncm bzw. 96 Ncm
bei 4.8 bzw. 6 Volt. Vier Stück davon sollten eigentlich in der Lage sein,
ein 7kg Modell um die Längsachse zu rollen. Das Servo hat ein Metallgetriebe. |

| Der
Aufbau der oberen Tragfläge erfolgt analog zur unteren, wobei das Führungsrohr
(Papprohr) der Aluminiumsteckung sowie die Messinghülsen der Stahldrahtführungen
beim Einharzen in die Rippen noch nicht getrennt sind.
|

| Die
oberen Tragfächen sind jetzt getrennt, und die Kabel der Servos werden durch
die von innen verstärkte Beplankung und durch ein Stück Silikonschlauch
nach unten geführt. Die
"Endleiste" (Balsabeplankung hinten) verstärke ich von innen mit
50g-Gewebe und Sekundenkleber. |

| Der
Aufbau der Flächenstiele erfolgt durch beiderseitiges Aufleimen von Balsafrässtücken
auf ein gefrästes Pappelsperrholz. In dieses Pappelsperrholz eingearbeitet
sind die Metalllaschen zur Befestigung der Spannseile für die Tragflächenverspannung,
sowie Blechmuttern mit Innengewinde zur Aufname einer M3-Schraube für die
Befestigung der Stiele an den Tragfächen. |

| Auf
die Flächenstiele wird eine 25g-Glasmatte mittels 2K-Klarlack aufgebracht,
sodass die Stiele später gefüllert und gespritzt werden können. |