Ultimate Doppeldecker 1.85 m / Teil 07 - Flächen

 

 

 

Die Flächen werden auf Styroschalen aufgebaut, welche als Heling dienen. Die Beplankung der Flächen weisen gefräste Aussparungen auf. Die untere Beplankung wird in die Styroschale gelegt und die Flächen auf der Beplankung aufgebaut.

Achtung: Man soll mit den unteren Flächen anfangen, aber auf diesem Bild sind die Beplankungen der oberen Fläche zu sehen. Diese haben im Gegensatz zu den unteren Flächen ein Mittelstück. Ich habe die oberen Beplankungen hier nur verwendet, um die Styroschalen (einschliesslich Mittelstück) gleich für den Bau beider Tragflächen richtig auszurichten und sie definitiv mit doppelseitigem Klebband am Baubrett festkleben zu können.

 

 

 

 

Es wird jetzt mit dem Bau der unteren Tragflächen begonnen. Die Position des Kiefern- und Balsaholmes sowie der Rippen ergibt sich aus den Ausfräsungen aus der unteren Beplankung. Zu sehen ist das Steckungsrohr, das zum Ausrichten der ersten drei Papelsperrholzrippen beim Verleimen derselben eingesteckt sein sollte.

Achtung: Die obere und untere Beplankung des unteren Tragflügels sind nicht identisch, wegen der Aufnahme der Flächenstiele auf der Oberseite. Dies ist aber auch der einzige Unterschied und gilt selbstverständlich sinngemäss auch für die Beplankungen des oberen Tragflügel.

 

 

 

 

Die restlichen Rippen werden verleimt und das Ganze mit genügend Gewicht beschwert, damit die Rippen der Beplankung gut aufliegen.

Anhand der Rippen überzeuge ich mich, dass das Profil genau vollsymmetrisch ist. Dies ist (logischerweise) der Fall.

 

 

 

 

 

 

Links geht es genau gleich weiter. Logischerweise hat der untere Tragflügel kein Mittelstück, da die Steckung durch den Rumpf geht.

 

 

 

 

 

 

 

Und noch ein Detail: Die Aufnahme des Flächenstieles (zur Verbindung der oberen mit der unteren Tragfläche) besteht aus insgesamt vier Frästeilen, welche zu einer Rippe mit nach oben offener Tasche verleimt werden.

Eingesetzt (und mit Aluprofil beschwert) ist jetzt auch die Endleiste, sowie schon verleimt die Nasenhilfsleiste, welche der Beplankung aufliegt. Hier ist etwas Geschick mit dem Balsahobel erforderlich, man muss die viereckige Leiste vor dem Einsetzen leicht konisch anhobeln, damit sie dem Profilverlauf nach vorne folgen kann.

 

 

 

 

Die obere Beplankung wird aufgeleimt, mit Nadeln fixiert und mit Gewichten beschwert. Jetzt erhält die Tragfläche die Form und muss verzugsfrei in der Styroschale liegen bleiben, bis alles trocken ist.

 

 

 

 

 

 

 

Detail mit eingebautem Querruderservo. Ich nehme hier ein Hitec HS-645MG. Nicht das teuerste, nicht das schellste und nicht digital, aber für Querruder genügt es, da jedes Querruder sein eigenes Servo hat. Die Stellkraft ist 77 Ncm bzw. 96 Ncm bei 4.8 bzw. 6 Volt. Vier Stück davon sollten eigentlich in der Lage sein, ein 7kg Modell um die Längsachse zu rollen. Das Servo hat ein Metallgetriebe.

 

 

 

 

 

 

Der Aufbau der oberen Tragfläge erfolgt analog zur unteren, wobei das Führungsrohr (Papprohr) der Aluminiumsteckung sowie die Messinghülsen der Stahldrahtführungen beim Einharzen in die Rippen noch nicht getrennt sind.

 

 

 

 

 

 

 

Die oberen Tragfächen sind jetzt getrennt, und die Kabel der Servos werden durch die von innen verstärkte Beplankung und durch ein Stück Silikonschlauch nach unten geführt.

Die "Endleiste" (Balsabeplankung hinten) verstärke ich von innen mit 50g-Gewebe und Sekundenkleber.

 

 

 

 

 

Der Aufbau der Flächenstiele erfolgt durch beiderseitiges Aufleimen von Balsafrässtücken auf ein gefrästes Pappelsperrholz. In dieses Pappelsperrholz eingearbeitet sind die Metalllaschen zur Befestigung der Spannseile für die Tragflächenverspannung, sowie Blechmuttern mit Innengewinde zur Aufname einer M3-Schraube für die Befestigung der Stiele an den Tragfächen.

 

 

 

 

 

Auf die Flächenstiele wird eine 25g-Glasmatte mittels 2K-Klarlack aufgebracht, sodass die Stiele später gefüllert und gespritzt werden können.

 

 

 

 

 

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